Was diese Leistung umfasst
Die Heizung ist die teuerste Einzelanlage der Gebäudetechnik — in Anschaffung und im Betrieb. Wird sie zu gross ausgelegt, zahlt die Bauherrschaft doppelt: einmal beim Kauf und danach jedes Jahr über schlechtere Wirkungsgrade und häufigeres Takten. Genau deshalb rechnen wir statt zu schätzen.
- Wärmeerzeugung — Wärmepumpen (Erdsonde, Grundwasser, Aussenluft), Holzfeuerungen, Fernwärmeanschluss, bivalente Systeme und Kombinationen mit Solarthermie
- Erdsonden — Auslegung und Simulation der Sondenfelder inklusive Langzeitverhalten über 50 Jahre
- Wärmeverteilung — Netzberechnung, hydraulischer Abgleich, Speicher, Pumpen und Armaturen
- Wärmeabgabe — Fussbodenheizung, Radiatoren, Deckenstrahlplatten, Bauteilaktivierung
- Regulierung — Anlagenschema, Regelkonzept und Schnittstellen zur Gebäudeautomation
- Ausschreibung und Vergabe — Leistungsverzeichnis, Offertvergleich und Vergabeantrag
Wie wir vorgehen
Marktgerechte Gesamtkosten
Die geplante Anlage wird genau definiert und quantifiziert. Die präzise Ausschreibung sorgt für vergleichbare Unternehmerofferten und macht die Preise transparent.
Auslegung ohne Angstzuschläge
Wir rechnen die Norm-Heizlast raumweise und prüfen sie bei Bedarf mit einer dynamischen Simulation gegen. Zuschläge auf Zuschläge, wie sie in der Praxis häufig vorkommen, entfallen.
Platz sparen heisst Geld sparen
Kleinere Erzeuger und knapp dimensionierte Speicher brauchen weniger Technikfläche. In Wohnbauten ist der eingesparte Raum unmittelbar vermietbar oder verkaufbar.
Produktwahl ohne Provision
In Planungsaufträgen verdienen wir nichts am verbauten Produkt und beziehen keine Provisionen von Herstellern oder Lieferanten. Wir empfehlen, was zum Projekt passt — nicht, was am meisten Marge bringt.
Kontrolle auf der Baustelle
Auf Wunsch prüfen wir die Ausführung vor Ort, kontrollieren den hydraulischen Abgleich und begleiten die Inbetriebnahme.
Sanierung im laufenden Betrieb
Bei Erneuerungen planen wir die Umstellung so, dass die Wärmeversorgung während der Bauzeit sichergestellt bleibt — in der Regel mit definierten Umschaltterminen.
Umfang des Auftrags
Häufige Fragen
Wie gross muss die Wärmepumpe wirklich sein?
Das entscheidet die berechnete Heizlast des Gebäudes, nicht eine Faustregel pro Quadratmeter. Wir rechnen raumweise und prüfen das Ergebnis bei anspruchsvollen Objekten mit einer dynamischen Gebäudesimulation gegen. In der Praxis fallen so ausgelegte Anlagen regelmässig kleiner aus als überschlägig geschätzte.
Lohnt sich eine Erdsonde gegenüber Aussenluft?
Erdsonden erreichen höhere Jahresarbeitszahlen und arbeiten leiser, kosten aber in der Erstellung deutlich mehr. Ob sich der Mehrpreis rechnet, hängt von Bohrtiefe, Baugrund, Bewilligungslage und Wärmebedarf ab. Wir simulieren das Sondenfeld über 50 Jahre, damit die Entscheidung auf Zahlen beruht statt auf Erfahrungswerten.
Können Sie eine bestehende Anlage beurteilen?
Ja. Expertisen zu bestehenden Anlagen gehören zu unserem Angebot — etwa bei zu hohen Betriebskosten, bei Komfortproblemen oder als Zweitmeinung vor einer Investition.
Planen Sie auch für Bauherrschaften ausserhalb Graubündens?
Ja. Unser Einzugsgebiet ist die ganze Schweiz. Wir haben Projekte von Basel über Zürich und Chur bis ins Engadin und nach Lugano begleitet.
Ihr Projekt besprechen
Ein kurzes Gespräch genügt, um den Rahmen abzustecken — Umfang, Termine und Honorar. Wir melden uns in der Regel innert eines Arbeitstags.
Anfrage senden oder 081 377 80 80Weiterführende Seiten
Dynamische Gebäudesimulation
Stündlich gerechnet statt geschätzt — die Grundlage für exakte Dimensionierung.
Energie- und MINERGIE-Nachweis
Nachweise für das Baubewilligungsverfahren, erstellt aus derselben Datenbasis.
Referenzprojekte
Vom Gewerbepark mit 20'000 m² bis zum Engadinerhaus aus dem 17. Jahrhundert.
